Dienstag, 17. Januar 2012
IHK-Präsident K.-H. Vater / Hindenburgufer/Yachthafenprojekt
IHK -Präsident K.-H. Vater äußert sich in seiner Neujahrsansprache zum Thema weiterer Ausbau von Yachthäfen in der Kieler Förde.Aber nun ist die Kieler Förde nicht nur ein tiefes Loch ist, das mit Wasser gefüllt ist. Dieses Wasserloch hätte die einzige Aufgabe, den Seglern als Freizeitrevier zu dienen und möglichst viele Yachthäfen zu ermöglichen, mit denen man Geld verdienen kann. Das ist die Meinung eines Mannes der Wirtschaft, nicht mehr und nicht weniger.Wenn für einen IHK-Präsidenten sich der Begriff eines Ökosystems auf eine derartige eindimensionale Betrachtungsweise reduziert, dann sollte man dieser Vorstellung auch mit einem ganz einfachen Modell zu entgegentreten bevor sie Unheil anrichtet. Also : Die Kieler Förde ist ein Ökosystem, das ist so etwas wie ein gut gepflegtes Aquarium, mit Fauna und Flora.Es muß ein bestimmter Sauerstoffanteil vorhanden sein. Auf jeden Fall muß ein gut funktionierendes Filtersystem das Aquarium lebensfähig machen, damit keine giftigen Faulgase und Giftstoffe entstehen, die die Lebewelt des Aquarium vernichten und das Aquarium in einen übelriechenden Wasserbehälter verwandeln. Genauso ist es mit der Kieler Förde. Wer das Seegebiet vor dem Hindenburgufer ausbaggern will ( und das ist bei diesem Flachwassergebiet, das übrigens auch unter Naturschutz steht, für eine Hafenanlage auch zwingend nötig und auch schon von der MPDI geplant ), der verwandelt die Kieler Innenförde in eine stinkende Kloake mit Fischsterben, weil er die Filteranlage in der Förde zerstört. Die in Kiel dringend erwarteten Touristen werden dann nach Kiel strömen, weil sie Kiel so schön finden
Montag, 17. Oktober 2011
UMWELTREPORT VOM GRUNDE DER KIELER FÖRDE
Bei meiner öklogischen Arbeit habe ich immer wieder festgestellt , daß über die submarine Umwelt bei vielen Menschen (auch Umeltschützern ), bei der Presse , bei amtlichen Stellen usw ein grandioses Nichtwissen vorhanden ist, was unter Umständen bei planerischen Entscheidungen zu schwerwiegenden Fehlern führen kann . Überwiegend versteht man unter Meeresschutz nur den Schutz der leicht zu beobachtenden Seevögel. Die Unterwasserwelt mit ihren ökologischen Strukturen entzieht sich jeder Beobachtung und steht daher auch emotional nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nur wenn weitflächiges Fischsterben oder an den Stränden Gefahr durch giftige Blaualgen drohen wird der Ruf nach " Mutter Natur " laut.
Auch in den Schulen beschränkt sich die Behandlung des Meere oft nur auf die Munitionsfunde oder die Einleitung von Giften.
In meiner Powerpoint - Präsentation " Umweltreport vom Grunde der Kieler Förde " möchte ich sehr fundiert die Ursachen der Gefährdung der marinen Ökologie und ihre Folgen für die Ostsee mit Schwerpunkt Kieler Förde aufzeigen.
Die Veranstaltung findet am 8. 12. 2011 um 19.00 Uhr in den der VHS Kiel statt .Eine vorherige Anmeldung in der VHS wäre angebracht.
Auch in den Schulen beschränkt sich die Behandlung des Meere oft nur auf die Munitionsfunde oder die Einleitung von Giften.
In meiner Powerpoint - Präsentation " Umweltreport vom Grunde der Kieler Förde " möchte ich sehr fundiert die Ursachen der Gefährdung der marinen Ökologie und ihre Folgen für die Ostsee mit Schwerpunkt Kieler Förde aufzeigen.
Die Veranstaltung findet am 8. 12. 2011 um 19.00 Uhr in den der VHS Kiel statt .Eine vorherige Anmeldung in der VHS wäre angebracht.
Mittwoch, 10. August 2011
HINDENBURGUFER / ÖKOLOGIE / ZAHLEN
Beim Niedrigwasser am Hindenburgufer sollte man schon etwas genauer
auf den Grund der Kieler Förde sehen und vielleicht auch mal ein klein wenig
nachdenken.
Der Grund der Kieler Förde ist mit den Freßtrichtern des Wattwurms gepflastert.
Jetzt darf gerechnet werden - Ökologie hat ja nichts mit Naturschwärmerei
zu tun, wenn das von interessierter Seite auch immer wieder unterstellt
wird.
Ein Wattwurm reinigt 25 kg Schlick in einem Jahr. Auf einem
Quadratmeter leben bis zu 40 Wattwürmer.
In einem wissenschaftlichem Experiment wurden auf einer bestimmten
Fläche alle Wattwürmer entfernt.
Nach 2 Monaten hatte sich diese Fläche in stinkenden Schlamm verwandelt.
Das ist Dienstleistung der Natur !
Wie groß wäre der wirtschaftliche Wert dieser Wattwürmer vor dem
Hindenburgufer Nord ? Die Siedlungsfläche der Wattwürmer würde
für den Megayachthafen 63 000 Quadratmeter betragen. Darauf leben
2.5 Millionen Wattwürmwer, die im Jahr 100 Millionen kg Sand reinigen.
Diese Menge würde die Wasserqualität der Kieler Förde nicht mehr belasten.
Würde man diese Sandfläche tief ausbaggern , wie von der MPDI gefordert,
müßte man pro Jahr einige 100 000 Euro aufwenden, um diese Sandfläche zu
reinigen. Gerade diese Zahlen sollten doch unseren Wirtschaftsverbänden und
Politikern zu denken geben , die doch sonst so gut rechnen können.
Wie gesagt in der Ökologie geht es nicht nur um die " Tierchen "
sondern schlicht und einfach um Geld.
Sonntag, 3. Juli 2011
DAS " KIELER FÖRDE MODELL " / HINDENBURGUFER / PRESSE
Von verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen in Schleswig- Holstein wurde in den letzten Jahren das "Kieler Förde Modell" entwickelt. Es ist eine Computersimulation , die die Vorhersage von bestimmten
Vorgängen in der Kieler Förde ermöglicht. Diese Simulation ist ein
ozeanographisches Modell, das Vorhersagen mit den Parametern über
Seegang, Salzgehalt, Meeresspigelhöhe, Wassertemperatur, und Sedimenttransport ermöglicht.
Dieses Modell war für die Presse Anlaß zu folgern, daß nun die Möglichkeit gegeben ist, die Auswirkungen von Großbauhaben am Fördeufer ( z. B. Megayachthafen ) in ökologischer Hinsicht vorherzusagen.
Solche Presseartikel sollte man kritisch sehen. Eine Vorhersage
über die ökologischen Auswirkungen von Großbauhaben am Fördeufer
kann und will das "Kieler Förde Modell" gar nichr liefern.
Es geht ja bei den Einwänden gegen den geplanten Megayachthafen gerade
um den ökologischen Zustand der Kieler Förde ( http://www.ostseevision.de/EXC14.html ).
Ökologische Vorhersagen durch eine Computersimulation können nur getroffen
werden, wenn das Modell ökologische Parameter zur Bruttoproduktion,
Bestandsgröße von Produzenten, Konsumenten 1. u. 2. Ordnung, der
Reduzenten, der Respiration, Energietransfer zwischen den verschiedenen
trophischen Ebenen und dem Bestandsabfall enthält.
Das ist bei diesem ozeanographischen Modell nicht der Fall.
So muß meiner Meinung nach der Eindruck entstehen , daß die Presse die Zusammenhänge
entweder nicht verstanden hat oder sich zum Fürsprecher rigoroser
Baumaßnahmen an der Kieler Förde macht.
Gisbert Jäger
E-Mail : gisbert.jaeger@google.com
Vorgängen in der Kieler Förde ermöglicht. Diese Simulation ist ein
ozeanographisches Modell, das Vorhersagen mit den Parametern über
Seegang, Salzgehalt, Meeresspigelhöhe, Wassertemperatur, und Sedimenttransport ermöglicht.
Dieses Modell war für die Presse Anlaß zu folgern, daß nun die Möglichkeit gegeben ist, die Auswirkungen von Großbauhaben am Fördeufer ( z. B. Megayachthafen ) in ökologischer Hinsicht vorherzusagen.
Solche Presseartikel sollte man kritisch sehen. Eine Vorhersage
über die ökologischen Auswirkungen von Großbauhaben am Fördeufer
kann und will das "Kieler Förde Modell" gar nichr liefern.
Es geht ja bei den Einwänden gegen den geplanten Megayachthafen gerade
um den ökologischen Zustand der Kieler Förde ( http://www.ostseevision.de/EXC14.html ).
Ökologische Vorhersagen durch eine Computersimulation können nur getroffen
werden, wenn das Modell ökologische Parameter zur Bruttoproduktion,
Bestandsgröße von Produzenten, Konsumenten 1. u. 2. Ordnung, der
Reduzenten, der Respiration, Energietransfer zwischen den verschiedenen
trophischen Ebenen und dem Bestandsabfall enthält.
Das ist bei diesem ozeanographischen Modell nicht der Fall.
So muß meiner Meinung nach der Eindruck entstehen , daß die Presse die Zusammenhänge
entweder nicht verstanden hat oder sich zum Fürsprecher rigoroser
Baumaßnahmen an der Kieler Förde macht.
Gisbert Jäger
E-Mail : gisbert.jaeger@google.com
Mittwoch, 1. Juni 2011
Bericht zum Ostseeseminar am Hindenburgufer
Wir trafen uns am 22.5.2011 um 10.00 Uhr bei schönstem Wetter auf der Bellevuebrücke zum Ostseeseminar.
Dieses Seminar sollte der Ersatz sein für eine Schiffsfahrt in dieses Gebiet.
Es kamen alle Geräte zum Einsatz, die auch auf den Schiffsausfahrten benutzt werden.
Plankton : Fluch und Segen
In einem Becher Fördewasser sind ca. 80 000 Planktonlebewesen. Sie sind also sehr klein. Würde man alle Planktonwesen der Kieler Förde wiegen, würde ihre Masse 10 mal schwerer sein als die Masse aller großen Meerstiere. Sie sind die Nahrungsgrundlage des Meeres. Durch die Überdüngung der Meere hat ihre Masse enorm zugenommen und sie bilden Faulmassen auf dem tieferen Meeresgrund.
Planktonnnetz
Netzauswurf
Netzeinholen
Der Blick durchs Mikroskop zeigte das winzige Plankton
Die problematische Schichtung der Ostsee
Bei den dänischen Inseln stößt das salzreiche Wasser der Nordsee ( hier im Bild rotgefärbt ) auf das salzarme Wasser der Ostsee .Da salzarmes Wasser leichter ist als salzreiches Wasser, haben wir in der Kieler Bucht und in der Kieler Förde eine zweigeteilte Ostsee : Oben ist Ostsee ,darunter ist Nordsee.
Ein kleines Experiment machte uns das deutlich :
rot : Nordseewasser, farblos : Ostseewasser
Förde (quer )
Dieses stark vereinfacht Bild der Kieler Förde zeigt die Schichtung der Kieler Förde. Die Grenzfläche nennt man "Sprungschicht" , weil sich hier die Temperatur auf kürzeste Entfernung um mehrere Grad verringert.
Da der Sauerstoff diese Schicht nicht durchdringen kann , finden sich unter dieser Sprungschicht nur noch tote Zonen in der stark belasteten Innenförde. Das stark wuchernde Plankton verbraucht allen Sauerstoff, wenn es sich auf dem Boden ablagert.
Untersuchung des Meeresgrundes
Der Bodengreifer sollte uns Auskunft über den Meeresboden der Kieler Förde geben
Er wird zu Meeresboden herabgelassen, schließt sich auf dem Meeresgrund automatisch und bringt eine Probe nach oben
Die Greiferprobe zeigte reiches Tierleben auf dem Meeresboden ,erinnerte aber an eine Masse, die die Kieler "Schiet" nennen. Für bessere Analysen des Meeresbodens verwendet man heute Sonden, die vom Meereboden Bohrkerne liefern.. Sie besitzen ein teilbares Rohr, so daß man den Bohrkern genau betrachten kann.So gewinnt man ein differenziertes Bild vom Meeresboden.
: Oben war deutlich eine helleZone , die Sauerstoffzone ,zu erkennen . Dieses ist der "Mutterboden" der Kieler Förde. Hier leben die Tiere, Bakterien und Pilze, die die Förde sauber und gesund erhalten.
Da, viele Verantwortliche nur die Greiferproben kennen( wenn überhaupt ), gehen sie über die Bedeutung der Struktur des Meeresbodens und seine ökologische Funktion einfach hinweg . Man baggert ja nur "Schiet" weg.
In dem Bohrkern aus größerer Tiefe unterhalb der Sprungschicht fehlt die
Sauerstoffschicht völlig . Hier ist alles tot, weil der Sauerstoff fehlt. Das gilt für
alle Bereiche des Bodens der Innenförde.Ja, in diesem Boden entstehen die
giftigen Schwefelwasserstofgase, die alles Leben vernichten
Bei einem Blick durch das Taschenmikroskop auf das Sandpräparat kann man erkennen, dass sich zwischen den Sandkörnern ein ausgedehntes Lückensystem befindet.
Dieses Sandlückensystem ist für den Meeresboden sehr wichtig, weil Sauerstoff tief in den Boden eindringen kann.. Dadurch wird hier das Leben ermöglicht und der Boden kann die abgestorbenen Stoffe umsetzen.
Bei dem starken Planktonwachstum verstopft dieses Lückensystem ,vor allem unterhalb der Sprungschicht.
Wenn man eine Greiferprobe ein Stückchen weiter aus 10 m Wassertiefe nimmt
( unterhalb der Sprungschicht ),dann erhält man leblosen, unfruchtbaren Schlamm.
Sollte dieses Flachwassergebiet am nördlichen Hindenburgufer, das unter
Naturschutz steht, ausgebaggert werden, wie für den Bau des
Megayachthafens vorgesehen, dann würde die Filterfunktion des
Flachwassergebietes für die gesamte Innenförde vernichtet.
Dieses Seminar sollte der Ersatz sein für eine Schiffsfahrt in dieses Gebiet.
Es kamen alle Geräte zum Einsatz, die auch auf den Schiffsausfahrten benutzt werden.
Plankton : Fluch und Segen
In einem Becher Fördewasser sind ca. 80 000 Planktonlebewesen. Sie sind also sehr klein. Würde man alle Planktonwesen der Kieler Förde wiegen, würde ihre Masse 10 mal schwerer sein als die Masse aller großen Meerstiere. Sie sind die Nahrungsgrundlage des Meeres. Durch die Überdüngung der Meere hat ihre Masse enorm zugenommen und sie bilden Faulmassen auf dem tieferen Meeresgrund.
Planktonnnetz
Netzauswurf
Netzeinholen
Der Blick durchs Mikroskop zeigte das winzige Plankton
Die problematische Schichtung der Ostsee
Bei den dänischen Inseln stößt das salzreiche Wasser der Nordsee ( hier im Bild rotgefärbt ) auf das salzarme Wasser der Ostsee .Da salzarmes Wasser leichter ist als salzreiches Wasser, haben wir in der Kieler Bucht und in der Kieler Förde eine zweigeteilte Ostsee : Oben ist Ostsee ,darunter ist Nordsee.
Ein kleines Experiment machte uns das deutlich :
rot : Nordseewasser, farblos : Ostseewasser
Förde (quer )
Dieses stark vereinfacht Bild der Kieler Förde zeigt die Schichtung der Kieler Förde. Die Grenzfläche nennt man "Sprungschicht" , weil sich hier die Temperatur auf kürzeste Entfernung um mehrere Grad verringert.
Da der Sauerstoff diese Schicht nicht durchdringen kann , finden sich unter dieser Sprungschicht nur noch tote Zonen in der stark belasteten Innenförde. Das stark wuchernde Plankton verbraucht allen Sauerstoff, wenn es sich auf dem Boden ablagert.
Untersuchung des Meeresgrundes
Der Bodengreifer sollte uns Auskunft über den Meeresboden der Kieler Förde geben
Er wird zu Meeresboden herabgelassen, schließt sich auf dem Meeresgrund automatisch und bringt eine Probe nach oben
Die Greiferprobe zeigte reiches Tierleben auf dem Meeresboden ,erinnerte aber an eine Masse, die die Kieler "Schiet" nennen. Für bessere Analysen des Meeresbodens verwendet man heute Sonden, die vom Meereboden Bohrkerne liefern.. Sie besitzen ein teilbares Rohr, so daß man den Bohrkern genau betrachten kann.So gewinnt man ein differenziertes Bild vom Meeresboden.
: Oben war deutlich eine helleZone , die Sauerstoffzone ,zu erkennen . Dieses ist der "Mutterboden" der Kieler Förde. Hier leben die Tiere, Bakterien und Pilze, die die Förde sauber und gesund erhalten.
Da, viele Verantwortliche nur die Greiferproben kennen( wenn überhaupt ), gehen sie über die Bedeutung der Struktur des Meeresbodens und seine ökologische Funktion einfach hinweg . Man baggert ja nur "Schiet" weg.
In dem Bohrkern aus größerer Tiefe unterhalb der Sprungschicht fehlt die
Sauerstoffschicht völlig . Hier ist alles tot, weil der Sauerstoff fehlt. Das gilt für
alle Bereiche des Bodens der Innenförde.Ja, in diesem Boden entstehen die
giftigen Schwefelwasserstofgase, die alles Leben vernichten
Das Sandlückensystem
Dieses Sandlückensystem ist für den Meeresboden sehr wichtig, weil Sauerstoff tief in den Boden eindringen kann.. Dadurch wird hier das Leben ermöglicht und der Boden kann die abgestorbenen Stoffe umsetzen.
Bei dem starken Planktonwachstum verstopft dieses Lückensystem ,vor allem unterhalb der Sprungschicht.
Kieler Förde , quo vadis ?
Die Bellevuebrücke am Hindenburgufer liegt auf einer Plattform , die mit einer
durchchschnittlichen Tiefe von 5 m oberhalb der Sprungschicht liegt,
und damit also einen gesunden Meeresboden hat.
Bodenprobe aus 6m Wassertiefe
Wir haben dann am Brückenende in ca. 6m Wassertiefe eine Greiferprobe nach oben geholt. Das Ergebnis war ein kerngesunder Meeresboden mit Miesmuscheln und Seesternen.Die Miesmuschelbänke, die hier lückenlos den Meeresboden bedecken ,vermögen innerhalb von 2-3 Tagen die Innenförde vom sich kräftig vermehrenden Plankton zu reinigen und so die Wasserqualitätät zu steigern.
( unterhalb der Sprungschicht ),dann erhält man leblosen, unfruchtbaren Schlamm.
Sollte dieses Flachwassergebiet am nördlichen Hindenburgufer, das unter
Naturschutz steht, ausgebaggert werden, wie für den Bau des
Megayachthafens vorgesehen, dann würde die Filterfunktion des
Flachwassergebietes für die gesamte Innenförde vernichtet.
Freitag, 29. April 2011
Ostseeseminar am Hindenburgufer
Am 22.5.2011 / 10.00 - 11.30 .findet in Kiel am Hindenburgufer (Treffpunkt Bellevue-Brücke ) ein Ostseeseminar der VHS-Kiel statt. Geleitet wird dieses Seminar von GisbertJäger. Die Anmeldung sollte
bei der Volkshochschule Kiel erfolgen:
http://www.vhs-kiel.de/thema-kursprogramm/ostseeseminar-zu-aktuellen-themen-der-meereskunde-s11110
Anmeldung auch über Telefon : 0431/ 9015215 Die Anmeldung kann aber auch am Sonntag an der Bellevue-Brücke direkt erfolgen
Dieses Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Fragen der Kieler Förde und der Ostsee. Es führt über "Kiel - Sailing- City" hinaus.
Programm
DIE KIELER FÖRDE EINMAL ANDERS BETRACHTET
Eine Veranstaltung zu aktuellen Fragen der Meeresbiologie
Folgende Themen mit praktischen Ausführungen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung :
ALLES OSTSEE ODER NICHT ?
oder wie kommt Nordseewasser in die Kieler Förde ?
PLANKTON; DIE UNBEKANNTEN WINZLINGE IN DER FÖRDE
Die Winzlinge , Fluch und Segen für die Lebewelt der Förde
BRAUCHT DIE KIELER FÖRDE KALKTABLETTEN ?
Ursachen und Folgen der Versauerung der Meere
AUCH OSTSEETIERE LEIDEN UNTER STRESS
Grenzgänger zwischen Nord- und Ostsee
DAS MEER ALS APOTHEKE
Sind Algen nur eklig ?l
KIELER FÖRDE : "QUO VADIS ? "
bei der Volkshochschule Kiel erfolgen:
http://www.vhs-kiel.de/thema-kursprogramm/ostseeseminar-zu-aktuellen-themen-der-meereskunde-s11110
Anmeldung auch über Telefon : 0431/ 9015215 Die Anmeldung kann aber auch am Sonntag an der Bellevue-Brücke direkt erfolgen
Dieses Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Fragen der Kieler Förde und der Ostsee. Es führt über "Kiel - Sailing- City" hinaus.
Programm
DIE KIELER FÖRDE EINMAL ANDERS BETRACHTET
Eine Veranstaltung zu aktuellen Fragen der Meeresbiologie
Folgende Themen mit praktischen Ausführungen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung :
ALLES OSTSEE ODER NICHT ?
oder wie kommt Nordseewasser in die Kieler Förde ?
PLANKTON; DIE UNBEKANNTEN WINZLINGE IN DER FÖRDE
Die Winzlinge , Fluch und Segen für die Lebewelt der Förde
BRAUCHT DIE KIELER FÖRDE KALKTABLETTEN ?
Ursachen und Folgen der Versauerung der Meere
AUCH OSTSEETIERE LEIDEN UNTER STRESS
Grenzgänger zwischen Nord- und Ostsee
MEERESBODEN: NUR SCHLICK ?
Was uns der Meeresboden erzähltDAS MEER ALS APOTHEKE
Sind Algen nur eklig ?l
KIELER FÖRDE : "QUO VADIS ? "
Dienstag, 29. März 2011
Das Hindenburgufer und das Naturschutzrecht
"Hallo Felix ,was schleppst Du denn da für dicke Bücher herum?" "Na , ich wollte mal nachschlagen , ob hier
in meinem zu Hause jeder machen kann , was er will. Eigentlich gehört das Hindenburgufer doch allen. Man würde doch die Zugspitze auch nicht so verkaufen oder die Lüneburger Heide." "Na ja Felix, eigentlich hast Du ja Recht, aber nach Anstand und Moral geht es ja nun nicht immer, vor allem wenn das große Geld oder die Interessen weniger Mächtiger oder Reicher im Spiel sind." "Ja, siehst Du. und darum wollt ich mal gucken, ob mein zu Hause nicht durch das Gesetz geschützt ist. Außerdem denke ich mal , daß viele Menschen sich hier auch wohlfühlen.
Der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hat mal gesagt , daß eine verbaute Landschaft zu Schädigung der Seele führt." " Ja, Felix und was hast Du denn nun herausgefunden bei Deinem Studium der Umweltgesetze ?" "Ja, das sieht gar nicht so schlecht aus. Also nach den Unterlagen der Stadt Kiel ist die Wasserfläche vor dem Hindenburgufer Nord ein gesetzlich geschützter Lebensraum. Im Landes - und Bundesnaturschutzgesetz steht , dass das die Meeresflächen vor dem Hindenburgufer Nord gesetzlich geschützt sind, weil sie für die Gesunderhaltung meiner Unterwasserheimat unverzichtbar sind.
" Ja ,ok , aber dann gibt man einer grossen Umweltorganisation 10 000 Euro als Spende und dann darf hier gebaut werden. Das ist neulich in Mecklenburg- Vorpommern auch schon passiert ,als man die neue russische Erdgasleitung durch Seegrasfelder legen wollte."
"Ja aber es gibt auch noch die Schleswig- Holsteinische Biotop-Verordnung und da steht drin , daß die Algen-und Seegrasfelder meiner Heimat, die Muschelriffe und Sandflächen auch geschüzt sind. Ich glaube doch, daß einige Leute sich ganz schön warm anziehen müssen, wenn sie meine Heimat einfach wegbaggern wollen." " Felix, ich wünsche Dir , und ich glaube , da bin ich nicht alleine , ganz viel Glück "
in meinem zu Hause jeder machen kann , was er will. Eigentlich gehört das Hindenburgufer doch allen. Man würde doch die Zugspitze auch nicht so verkaufen oder die Lüneburger Heide." "Na ja Felix, eigentlich hast Du ja Recht, aber nach Anstand und Moral geht es ja nun nicht immer, vor allem wenn das große Geld oder die Interessen weniger Mächtiger oder Reicher im Spiel sind." "Ja, siehst Du. und darum wollt ich mal gucken, ob mein zu Hause nicht durch das Gesetz geschützt ist. Außerdem denke ich mal , daß viele Menschen sich hier auch wohlfühlen.
Der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hat mal gesagt , daß eine verbaute Landschaft zu Schädigung der Seele führt." " Ja, Felix und was hast Du denn nun herausgefunden bei Deinem Studium der Umweltgesetze ?" "Ja, das sieht gar nicht so schlecht aus. Also nach den Unterlagen der Stadt Kiel ist die Wasserfläche vor dem Hindenburgufer Nord ein gesetzlich geschützter Lebensraum. Im Landes - und Bundesnaturschutzgesetz steht , dass das die Meeresflächen vor dem Hindenburgufer Nord gesetzlich geschützt sind, weil sie für die Gesunderhaltung meiner Unterwasserheimat unverzichtbar sind.
" Ja ,ok , aber dann gibt man einer grossen Umweltorganisation 10 000 Euro als Spende und dann darf hier gebaut werden. Das ist neulich in Mecklenburg- Vorpommern auch schon passiert ,als man die neue russische Erdgasleitung durch Seegrasfelder legen wollte."
"Ja aber es gibt auch noch die Schleswig- Holsteinische Biotop-Verordnung und da steht drin , daß die Algen-und Seegrasfelder meiner Heimat, die Muschelriffe und Sandflächen auch geschüzt sind. Ich glaube doch, daß einige Leute sich ganz schön warm anziehen müssen, wenn sie meine Heimat einfach wegbaggern wollen." " Felix, ich wünsche Dir , und ich glaube , da bin ich nicht alleine , ganz viel Glück "
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